PPS SYSTEM

Produktions-planung Software

Das Produktionsmodul unterstützt Sie bei der Planung, Steuerung und Überwachung Ihrer Fertigungsaufträge – in Echtzeit und direkt im ERP-System.

Es richtet sich an produzierende KMU und mittelständische Unternehmen, die ihre Abläufe effizienter gestalten, Engpässe besser vermeiden und ihre Termintreue nachhaltig verbessern möchten.

Durchgängig

Vom Artikel bis zur Lieferung – alles in einem System ohne Medienbrüche.

Präzise

Exakte Fertigungskalkulation durch Arbeitspläne mit Rüst-, Bearbeitungs- und Wartezeiten.

Flexibel

Einheitliche Stücklistenstruktur für Einzel-, Serien- und Variantenfertigung.

Transparent

Kapazitäten, Engpässe und Auftragsstatus jederzeit im Blick.

Produktionsvorteil
mit PPS

„Mit Softengine ist es uns gelungen, zentrale Prozesse wie Produktionsplanung, Auftragsbearbeitung oder Lagerbestandsführung zu optimieren. In Zahlen ausgedrückt, liegt der Produktionsvorteil bei etwa 15 Prozent und der Einspareffekt bei rund 5 Prozent.“

Guido Ziegler, Betriebsstättenleiter, Heinrich Kimmle Stiftung

PPS DEFINITION

Was ist Produktionsplanung Software? Allgemein erklärt

Produktionsplanungssoftware ist ein digitales System, das alle Schritte der Fertigung von der Materialplanung über die Kapazitätssteuerung bis zur Auftragsabwicklung zentral abbildet. Sie ersetzt Excel und Insellösungen durch automatisierte Prozesse. KMU und Mittelständler nutzen sie, um Liefertermine zuverlässiger einzuhalten, Ausschuss zu reduzieren und Fertigungskosten transparent zu machen. Eine ERP-integrierte Lösung ist zusätzlich mit Einkauf, Lager und Vertrieb verbunden.

PPS IM ERP-KONTEXT

Das Produktions-Modul im ERP-System

Das Produktionsmodul ist die operative Schaltzentrale der Fertigung. Kundenaufträge lösen automatisch Fertigungsaufträge aus, Materialbedarfe werden mit Lagerbeständen abgeglichen und fehlende Teile direkt im Einkauf angestoßen. Der durchgängige Informationsfluss verhindert Planungslücken und reduziert Abstimmungsaufwand. Ohne ERP-Anbindung entstehen häufig Datensilos und verzögerte Reaktionen bei Änderungen.

ANWENDUNGSFÄLLE

Produktionsplanung in der Praxis

Das Produktions-Modul wird in Maschinenbau, Möbelindustrie, Elektronikfertigung, Bekleidungsbranche und im spezialisierten Handwerk eingesetzt – überall dort, wo Stücklisten, Kapazitäten und Termine verlässlich aufeinander abgestimmt werden müssen.

Serienfertigung mit hoher Variantenvielfalt:

Ein Möbelhersteller bietet hunderte Konfigurationen an. Über Variantensets werden nur technisch valide Kombinationen zugelassen – vom Webshop bis zur Fertigung. Das Produktions-Modul erzeugt automatisch die passende Stückliste und den Fertigungsauftrag. Fehlkonfigurationen in der Auftragserfassung werden strukturell ausgeschlossen.

Auftragsfertigung im Maschinenbau:

Ein Maschinenbauer produziert kundenspezifische Sonderanfertigungen mit langen Vorlaufzeiten. Mehrstufige Stücklisten mit automatisierten Folgeaufträgen für Baugruppen sorgen dafür, dass alle Komponenten termingerecht verfügbar sind. Die Vor- und Nachkalkulation zeigt je Auftrag, ob der kalkulierte Deckungsbeitrag erreicht wurde.

Engpassmanagement in der Elektronikfertigung:

Wenn Lieferkettenstörungen einzelne Bauteile betreffen, zeigt der Teileverwendungsnachweis sofort, welche Fertigungsaufträge davon betroffen sind. Komponenten lassen sich per Massenänderung in allen betroffenen Stücklisten gleichzeitig durch verfügbare Alternativteile ersetzen – ohne manuelle Einzelbearbeitung.

Kapazitätssteuerung in der Lohnfertigung:

Ein Lohnfertiger plant Aufträge mehrerer Kunden auf gemeinsamen Maschinen und Arbeitsplätzen. Die Echtzeit-Kapazitätsübersicht zeigt Engpässe und freie Kapazitäten – Aufträge lassen sich gezielt vorreihen oder verschieben, ohne den Gesamtplan zu gefährden. Lieferzusagen werden auf gesicherter Datenbasis getroffen.

ZIELGRUPPEN

Zielgruppen für Produktionsplanung im ERP

Das Produktions-Modul richtet sich an Produktionsleiter, Fertigungsplaner und Geschäftsführer in produzierenden KMU und mittelständischen Unternehmen im DACH-Raum, die ihre Fertigung systematisch steuern und skalieren wollen.

Produktionsleiter & Werksleiter:

Produktionsleiter leiden unter fehlender Echtzeitsicht auf laufende Aufträge, unkontrollierten Engpässen und reaktivem statt vorausschauendem Planen. Das Modul liefert tagesaktuelle Kapazitätsauslastung, frühzeitige Engpasswarnungen und eine strukturierte Auftragsreihenfolge – damit wird aus Brandsbekämpfen ein gesteuerter Prozess. Fertigungsplaner & Disponenten:

Fertigungsplaner & Disponenten:

Fertigungsplaner, die heute mit Excel-Tabellen oder Whiteboard-Planungen arbeiten, verlieren bei jeder Planänderung den Überblick. Das Modul bildet Abhängigkeiten zwischen Aufträgen, Baugruppen und Materialien systemisch ab – Planänderungen wirken sich automatisch auf alle betroffenen Folgeschritte aus.

Geschäftsführung in produzierenden KMU:

Inhaber und Geschäftsführer produzierender Betriebe brauchen verlässliche Aussagen zu Lieferterminen, Fertigungskosten und Kapazitätsauslastung. Das Modul liefert diese Kennzahlen direkt aus den operativen Daten – ohne manuelle Aufbereitung und ohne Zeitverzug.

IHR EINSTIEG

Alle Module im Überblick.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Produktion-Modul (FAQ)

Produktionsplanung ist die systematische Vorbereitung aller Fertigungsprozesse – von der Materialbedarfsermittlung über die Kapazitätsplanung bis zur Auftragsreihenfolge. Sie legt fest, was wann mit welchen Ressourcen produziert wird. Im ERP-System sind Stücklisten, Arbeitspläne und Fertigungsaufträge dabei direkt miteinander verbunden.

Produktionsplanung legt im Voraus fest, was produziert werden soll – Mengen, Termine und Kapazitäten. Produktionssteuerung setzt diesen Plan in der laufenden Fertigung um und reagiert auf Abweichungen. In modernen ERP-Systemen sind beide Funktionen im selben Modul abgebildet, sodass Planänderungen sofort in die Steuerung einfließen.

Ein PPS-System plant Fertigungsaufträge auf Basis von Stücklisten, Kapazitäten und Terminen – auf Ebene von Aufträgen und Schichten. Ein MES erfasst Maschinendaten in Echtzeit direkt an der Anlage. Für produzierende KMU deckt ein ERP-integriertes PPS den Steuerungsbedarf in den meisten Fällen vollständig ab.

Produktionsplanungssoftware eignet sich für produzierende Betriebe, die mehrere Fertigungsaufträge gleichzeitig steuern, mit mehrstufigen Stücklisten arbeiten oder variantenreiche Produkte fertigen. Typische Branchen sind Maschinenbau, Möbel, Elektronik und Lebensmittelverarbeitung. Besonders profitieren Unternehmen, die bisher mit Excel oder isolierten Insellösungen gearbeitet haben.

Kapazitätsplanung vergleicht den Ressourcenbedarf aller Fertigungsaufträge mit der verfügbaren Kapazität von Maschinen und Arbeitsplätzen – für jeden Zeitraum separat. Engpässe werden sichtbar, bevor sie Liefertermine gefährden. Grundlage sind Arbeitspläne mit definierten Bearbeitungszeiten; ändert sich ein Auftrag, passt das System die Belegungsübersicht automatisch an.

Eine mehrstufige Stückliste bildet ein Produkt hierarchisch ab: Das Endprodukt besteht aus Baugruppen, die Baugruppen aus Einzelteilen. Diese Struktur ist die Grundlage für die automatisierte Bedarfsermittlung im ERP – das System berechnet fehlende Materialien auf allen Ebenen und löst bei Bedarf Bestellvorschläge aus.

Die Einführungsdauer hängt von der Komplexität der Stücklisten und dem Umfang der Stammdatenmigration ab. Typische Projekte im Mittelstand gliedern sich in drei Phasen: Stammdaten-Aufbau, Testlauf mit realen Aufträgen und Produktivstart. Mit einem erfahrenen Implementierungspartner ist der produktive Betrieb häufig innerhalb von zwei bis vier Monaten erreichbar.

Die Produktionsplanung greift direkt auf aktuelle Lagerbestände zu. Sobald ein Fertigungsauftrag angelegt wird, prüft das System die Materialverfügbarkeit und erzeugt bei Unterdeckung automatisch Bestellvorschläge im Einkauf. Warenein- und -ausgänge fließen in Echtzeit zurück – Produktionsstopps durch fehlende Materialien werden so strukturell vermieden.

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