LAGERVERWALTUNG

Waren-Wirtschaft Software

Das Warenwirtschaftsmodul steuert alle Waren-, Lager- und Bestandsprozesse zentral in einem integrierten ERP-System.

Es richtet sich an Handels- und Produktionsunternehmen im Mittelstand, die Medienbrüche, manuelle Fehler und fehlenden Lagerüberblick dauerhaft eliminieren möchten.

Echtzeit-fähig

Lagerbestände und Warenbewegungen sofort sichtbar

Vollintegriert

Nahtlos verknüpft mit Einkauf, Verkauf und Finanzbuchhaltung

Skalierbar

Passt sich wachsenden Strukturen und Standorten an

Mobil

MDE-Geräte für papierloses Arbeiten im Lager

Verarbeitung verdoppeln mit WaWi

„Wir konnten eine Performanceverbesserung nicht nur im Pickingprozess und in der Laufwegeoptimierung erzielen, sondern auch die zu verarbeitende Paketanzahl pro Stunde verdoppeln.“

Marcel Stavenow,
Geschäftsführung, ost-moped.de

DEFINITION

Was ist Warenwirtschaft? Allgemein erklärt

Warenwirtschaft umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Warenbewegungen – vom Einkauf bis zum Versand. Sie beinhaltet Stammdaten, Bestände, Beschaffung, Kommissionierung und Logistik in einem integrierten Prozess. Sie richtet sich an Handels-, Produktions- und E-Commerce-Unternehmen, die ihren Warenfluss digitalisieren und effizient steuern möchten.

WAWI IM ERP-KONTEXT

Warenwirtschaft im ERP-System

Im ERP ist das Warenwirtschaftsmodul die zentrale Datenbasis für Finanzbuchhaltung, CRM und Produktionsplanung. Es verknüpft Artikel-, Lager- und Lieferantendaten mit Aufträgen, Rechnungen und Einkauf. So entstehen durchgängige Prozesse ohne Medienbrüche. Im Gegensatz zu Insellösungen bietet es Echtzeit-Transparenz über Standorte und Abläufe.

ANWENDUNGSFÄLLE

Warenwirtschaft in der Praxis

Das Warenwirtschaftsmodul ist branchenübergreifend in Handel, Produktion, E-Commerce und Dienstleistung einsetzbar.

Mehrstufiger Handel

Unternehmen steuern Bestände, Bestellungen und Lieferungen standortübergreifend in einem zentralen System. Überbestände werden reduziert, die Lieferfähigkeit bleibt konstant hoch – ohne manuelle Abstimmung zwischen den Filialen.

Unternehmen steuern Bestände, Bestellungen und Lieferungen standortübergreifend in einem zentralen System. Überbestände werden reduziert, die Lieferfähigkeit bleibt konstant hoch – ohne manuelle Abstimmung zwischen den Filialen.

Typischer Einsatz: Typisch für Groß- und Einzelhandel mit Filialstrukturen und zentral organisiertem Einkauf.

E-Commerce & Versandhandel

Onlinehändler verknüpfen Shop und Warenwirtschaft für durchgängig automatisierte Abläufe. Versand, Tracking und Retouren laufen ohne Medienbruch. Lieferzeiten verkürzen sich, Fehlerquoten sinken messbar im Tagesgeschäft.

Onlinehändler verknüpfen Shop und Warenwirtschaft für durchgängig automatisierte Abläufe. Versand, Tracking und Retouren laufen ohne Medienbruch. Lieferzeiten verkürzen sich, Fehlerquoten sinken messbar im Tagesgeschäft.

Typischer Einsatz: Geeignet für Shops mit hohem Auftragsvolumen und mehreren angebundenen Versanddienstleistern.

Produktionsversorgung

Material wird automatisch auf Basis von Stücklisten und definierten Mindestbeständen disponiert. Fehlteile und Produktionsstillstände werden vermieden, Lagerbestände gleichzeitig gezielt optimiert und reduziert.

Material wird automatisch auf Basis von Stücklisten und definierten Mindestbeständen disponiert. Fehlteile und Produktionsstillstände werden vermieden, Lagerbestände gleichzeitig gezielt optimiert und reduziert.

Typischer Einsatz: Für Produktionsbetriebe mit komplexer Planung und kontinuierlichem Materialbedarf.

Streckengeschäft / Dropshipping

Lieferungen erfolgen direkt vom Lieferanten zum Endkunden ohne eigene Lagerhaltung. Die komplette Belegkette wird automatisiert und systemgestützt abgebildet und gesteuert.

Lieferungen erfolgen direkt vom Lieferanten zum Endkunden ohne eigene Lagerhaltung. Die komplette Belegkette wird automatisiert und systemgestützt abgebildet und gesteuert.

Typischer Einsatz: Ideal zur flexiblen Sortimentserweiterung ohne Lager- und Kapitalrisiko.

ZIELGRUPPEN

Zielgruppen für Warenwirtschaft im ERP

Das Warenwirtschaftsmodul richtet sich an KMU und mittelständische Unternehmen im DACH-Raum aus Handel, Produktion und E-Commerce, die ihre Lager- und Warenprozesse vollständig digitalisieren möchten.

Geschäftsführung & Inhaber im Handel

Fehlender Echtzeit-Überblick über Bestände, Lieferfähigkeit und Lagerkosten macht strategische Entscheidungen zur Schätzarbeit. Das Modul liefert eine zentrale Datenbasis mit Live-Beständen und automatisierten Prozessen. Entscheidungen basieren auf aktuellen Zahlen, nicht auf Erfahrungswerten.

Lager- & Logistikverantwortliche

Manuelle Kommissionierung, Papierzettel und fehlende Scan-Validierung führen zu hoher Fehlerquote und langen Rüstzeiten im Lager. MDE-Geräte, laufwegoptimierte Picklisten und Echtzeit-Synchronisation reduzieren Fehler und Wegezeiten und entlasten das Lagerpersonal spürbar.

Einkauf & Disposition

Reaktiver Einkauf ohne valide Bedarfsplanung führt zu Überbeständen bei gleichzeitiger Fehlteile-Problematik in der Lieferkette. Assistentengeführte Bestellvorschläge, automatischer Best-Preis-Vergleich und proaktives Lieferanten-Mahnwesen machen den Einkauf datengetrieben und planbar.

IHR EINSTIEG

Alle Module im Überblick.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Warenwirtschaft (FAQ)

Ein Warenwirtschaftssystem (WWS) ist ein Softwaremodul, das alle Warenbewegungen – vom Einkauf über das Lager bis zum Verkauf – digital erfasst und steuert. Im ERP-System ist es die zentrale Schaltstelle zwischen Einkauf, Lagerhaltung und Vertrieb. Es ermöglicht Unternehmen, Bestände in Echtzeit zu überwachen, Bestellprozesse zu automatisieren und Lieferketten effizient zu managen.

Das Warenwirtschaftsmodul eines ERP-Systems umfasst typischerweise: Bestandsverwaltung, Auftragsabwicklung, Einkauf und Lieferantenmanagement, Lagerverwaltung sowie Rechnungsstellung. Hinzu kommen oft Funktionen wie automatische Nachbestellungen bei Mindestbestand, Seriennummernverfolgung und die Integration mit der Buchhaltung. Alle Bereiche greifen auf eine gemeinsame Datenbasis zu.

Ein Warenwirtschaftssystem konzentriert sich auf die Verwaltung von Warenströmen – Einkauf, Lager, Verkauf. Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist umfassender und integriert zusätzlich Bereiche wie Finanzbuchhaltung, Personalwesen, Produktion und CRM. Moderne ERP-Lösungen enthalten ein vollständiges Warenwirtschaftsmodul als zentralen Bestandteil.

Das Warenwirtschaftsmodul ermöglicht eine lückenlose Lagerverwaltung: Jede Ein- und Auslagerung wird automatisch erfasst, Bestände in Echtzeit aktualisiert und Lagerplätze digital verwaltet. Unternehmen können Mindestbestände definieren, automatische Nachbestellungen auslösen und über Auswertungen Lagerkosten reduzieren. Das Ergebnis: weniger Fehlmengen, weniger Überbestände.

Ja. Moderne ERP-Systeme überwachen Lagerbestände kontinuierlich und lösen bei Unterschreitung des Meldebestands automatisch Bestellvorschläge oder direkte Bestellungen beim Lieferanten aus. Das spart manuelle Arbeit, reduziert Fehler und sichert die Lieferfähigkeit. Regeln lassen sich individuell nach Artikel, Lieferant oder Saisonalität konfigurieren.

ERP-Systeme mit integriertem Warenwirtschaftsmodul sind für Unternehmen jeder Größe geeignet – von KMU mit wenigen Mitarbeitenden bis hin zu Konzernen. Kleine Unternehmen profitieren besonders von der Automatisierung manueller Prozesse und der Transparenz. Entscheidend ist die Wahl eines skalierbaren Systems, das mit dem Unternehmen wachsen kann.

Das Warenwirtschaftsmodul ist eng mit der Finanzbuchhaltung (automatische Buchung von Warenbewegungen), dem Einkauf (Lieferantenbestellungen), dem Vertrieb (Auftragserfüllung) und der Produktion (Materialbereitstellung) verknüpft. Alle Module teilen eine einheitliche Datenbasis, wodurch Medienbrüche vermieden werden und Informationen in Echtzeit unternehmensweit verfügbar sind.

Ein integriertes Warenwirtschaftsmodul im ERP vermeidet Datensilos: Bestände, Bestellungen und Rechnungen sind immer synchron. Insellösungen erfordern dagegen manuelle Datenpflege und fehleranfällige Schnittstellen. Vorteile der Integration: höhere Datenqualität, weniger Verwaltungsaufwand, bessere Auswertbarkeit und eine einheitliche Benutzeroberfläche für alle Abteilungen.

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